
Wer bin ich?
Diese Frage klingt simpel aber beschreibt im Grunde bereits den kompletten Blog.
Bis vor wenigen Jahren hätte ich mich noch als heterosexuellen CIS-Mann in seinen Mitdreissigern bezeichnet.
Dann gab es bei der Arbeit immer stärker werdende Probleme die in einem Burnout endeten, was schlussendlich dazu führte, dass ich mich in Psychotherapie begab um mich selbst zu finden.
Ein grosser Teil dieser Selbstfindung bezieht sich auch auf meine sexuellen Vorlieben.
In den Vergangenen zwei Jahren habe ich sehr viel über mich selbst gelernt. Über die Gründe meiner Depression, wie ich bemerke wie ich auf Frust reagiere und was ich unternehmen kann um meine innere Wut produktiv zu nutzen.
Ich habe jedoch auch einiges über meine Sexualität gelernt. Ausgiebige Gespräch mit meinem Ehepartner haben gezeigt, dass die Bezeichnung «Heterosexuell» bei mir vermutlich nicht zu 100% korrekt ist.
Unsere ausführlichen Gespräche haben auch gezeigt, dass wir gerne unseren sexuellen Horizont auch gemeinsam und getrennt erweitern wollen.
Zum Einen im Bereich BDSM. Zum Anderen aber auch im Bereich des Swingens.
Auch wenn unsere Ehe bisher offen war, so haben wir diese Offenheit nahezu kaum genutzt. Ich hatte zwar seit Jahren bereits einen JoyClub-Account, aber nie wirklich den Antrieb auch aktiv nach jemandem oder etwas zu suchen.
Erlebnisse mit Damen begnügten sich bei mir auf Bildertausch, Sexting und ein sehr seltenes rumknutschen.
Oder anders gesagt. Trotz offener Ehe hatte ich seit über 10 Jahren nur noch Sex mit meinem Ehepartner. Und während uns beide dies eigentlich zufrieden stellt, so ist doch die Neugierde da was da draussen noch auf uns warten könnte.
Ein zusätzlicher Anreiz war der Blog Lippenbekenntnisse.de, respektive besonders der Beitrag über den ersten Besuch eines Swingerclubs.
Diesen Beitrag zu lesen war quasi der Startschuss um meine(n) Fühler weiter auszustrecken als bisher.
Ziel dieses Blogs ist es nun als Journal meiner Entdeckungsreise und neuen Erfahrungen zu dienen.
Ich möchte aber auch meine Gedanken festhalten. Es gibt so vieles was man testen und erfahren kann. Und viele Fragen die ich mir bisher gestellt aber bisher keine Antworten dazu gefunden habe.
- Was trägt man als Mann im Swingerclub?
- Welches ist der beste Club für mich?
- Wie komme ich mit jemandem ins Gespräch?
- Bin ich in der Lage auch bei einem Paar mitzumischen?
- Wie kann ich mit meinen eigenen Unsicherheiten umgehen?
- Ist Swingen überhaupt etwas für mich?
Ich bin mir sicher in den folgenden Monaten und Jahren werden einige dieser Fragen beantwortet werden.
Bis dahin verbleibe ich.
Euer Asmodeal